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Stellungnahme der Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner: Sexueller
Missbrauch - verschwiegenes Tierleid
Tiere sind empfindungsfähige Lebewesen. Sie haben das Recht auf Würde,
Leben, körperliche Unversehrtheit, Gleichbehandlung und Freiheit. Die Menschen für Tierrechte – Bundesverband
der Tierversuchsgegner treten dafür ein, diese Rechte allgemeingültig zur
Geltung zu bringen. Sexuelle Handlungen des Menschen an Tieren stellen einen schweren
Missbrauch dar. Das Tier wird dabei zum Objekt, dessen man sich bedient, um
die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Auch wenn dem Tier dabei nicht in
jedem Fall nachweisbar Schmerzen, Leiden, Schäden oder Angst zugefügt werden,
so handelt es sich um eine Missachtung der Würde und der Selbstbestimmung
unserer Mitgeschöpfe, für die wir Verantwortung tragen und die der Situation
hilf- und schutzlos ausgeliefert sind. Dass der sexuelle Missbrauch von Tieren nicht verboten ist und erst
dann bestraft wird, wenn dem Tier erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden
zugefügt werden, ist ein unhaltbarer Zustand, der dringend der Änderung
bedarf. Das Tierschutzgesetz muss dahingehend ergänzt werden, dass jegliche
sexuelle Handlungen an Tieren zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse unter
Strafe gestellt werden. Die Menschen für Tierrechte –
Bundesverband der Tierversuchsgegner begrüßen ausdrücklich, dass der Tierschutztrupp Pferd Lentföhrden e.V. dieses
verschwiegene Tierleid nicht länger hinnehmen will und auf seiner Website
ausführliche Informationen zu dem bislang tabuisierten Thema zur Verfügung
stellt. Wenn die Fakten und Hintergründe bekannt sind und sich engagierte
Menschen für die Rechte der Tiere einsetzen, wird es gelingen, dieses dunkle
Kapitel des Missbrauchs von Tieren durch Menschen zu beenden.
Menschen für Tierrechte –
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. Roermonder Straße 4a 52072 Aachen Fon 0241 – 15 72 14 Fax 0241 – 15 56 42 eMail: info@tierrechte.de |