Stellungnahme der Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner:

 

 

Sexueller Missbrauch - verschwiegenes Tierleid

 

Tiere sind empfindungsfähige Lebewesen. Sie haben das Recht auf Würde, Leben, körperliche Unversehrtheit, Gleichbehandlung und Freiheit. Die Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner treten dafür ein, diese Rechte allgemeingültig zur Geltung zu bringen.

 

Sexuelle Handlungen des Menschen an Tieren stellen einen schweren Missbrauch dar. Das Tier wird dabei zum Objekt, dessen man sich bedient, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Auch wenn dem Tier dabei nicht in jedem Fall nachweisbar Schmerzen, Leiden, Schäden oder Angst zugefügt werden, so handelt es sich um eine Missachtung der Würde und der Selbstbestimmung unserer Mitgeschöpfe, für die wir Verantwortung tragen und die der Situation hilf- und schutzlos ausgeliefert sind.

 

Dass der sexuelle Missbrauch von Tieren nicht verboten ist und erst dann bestraft wird, wenn dem Tier erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, ist ein unhaltbarer Zustand, der dringend der Änderung bedarf. Das Tierschutzgesetz muss dahingehend ergänzt werden, dass jegliche sexuelle Handlungen an Tieren zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse unter Strafe gestellt werden.

 

Die Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner begrüßen ausdrücklich, dass der Tierschutztrupp Pferd Lentföhrden e.V. dieses verschwiegene Tierleid nicht länger hinnehmen will und auf seiner Website ausführliche Informationen zu dem bislang tabuisierten Thema zur Verfügung stellt. Wenn die Fakten und Hintergründe bekannt sind und sich engagierte Menschen für die Rechte der Tiere einsetzen, wird es gelingen, dieses dunkle Kapitel des Missbrauchs von Tieren durch Menschen zu beenden.

 

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

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