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WAZ Lokales
Entsetzen in Neindorf:
Katzen missbraucht?
(seb) Zwei Fälle unfassbarer Tierquälerei erschüttern Neindorf:
Ein Unbekannter hat dort zwei Katzen auf grausamste Art misshandelt – die
Tiere wurden offenbar vergewaltigt! Die Kater Leo und Tarzan weisen
identische Verletzungen auf, das Hinterteil ist jeweils im Umkreis von
mehreren Zentimetern aufgerissen. „Eine fürchterliche Wunde, das ist so
schrecklich”, sagt Angelika Stege.
Der anderthalb Jahre alte Kater der Familie war in der Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag Opfer des grausamen Tierquälers geworden. „Als Leo am Morgen ins
Haus gekommen ist, habe ich sofort gewusst, dass etwas nicht stimmt”, sagt
Angelika Stege. Der After des Katers war aufgerissen, „ich konnte die Gedärme
sehen”, so die 48-Jährige. In einer einstündigen Notoperation musste der Darm
wieder zusammen genäht werden. „Er hat wahnsinnige Schmerzen”, sagt Stege.
Schockierend: Bereits Anfang März war Kater Tarzan in Neindorf genauso
zugerichtet worden! „Am Hinterteil war alles kaputt gerissen. Mir liefen die
Tränen, als ich ihn gesehen habe”, sagt Elke Schachtschneider. Bisher musste
der einjährige Kater zwei Operationen über sich ergehen lassen, dabei wurde
Tarzans Schwanz amputiert. Noch immer leidet der Kater Höllenqualen.
Nachdem zwei Tiere mit exakt den selben Verletzungen aufgetaucht sind,
schließen die Besitzer der Katzen Unfälle endgültig aus. „Irgendjemand hat
Tarzan vergewaltigt”, sagt Elke Schachtschneider fassungslos. Zutiefst
schockiert ist auch Tierheim-Leiterin Bärbel Gädke: „Ich brauche nicht viel
Phantasie, um mir vorzustellen, was da passiert ist. Vielleicht läuft in
Neindorf irgendein Triebtäter rum.”
Wolfsburg
Veröffentlicht
21.05.2004 22:53 Uhr
Quelle
Waz Lokales
Nach dem
Katzen-Missbrauch: Neindorf steht unter Schock
(seb) Empörung, Entsetzen und Fassungslosigkeit: Nach
dem brutalen Missbrauch zweier Katzen steht ganz Neindorf unter Schock –
keiner kann begreifen, wie ein Mensch zu so einer unfassbaren Tat im Stande
sein kann. „Ganz schlimm. Ich hoffe, dass man den Täter schnappt“, spricht
Ortsbürgermeister Joachim Sievers (kl. Foto) vielen Neindorfern aus dem
Herzen.
Auch überregional haben die Katzen-Vergewaltigungen für Aufsehen gesorgt:
SAT.1 plant einen Fernseh-Beitrag über die Vorfälle.
Nach dem WAZ-Bericht schlug Angelika Stege und ihrem Kater Leo eine Welle des
Mitgefühls entgegen – auch Tierheim-Leiterin Bärbel Gädke war gestern in
Neindorf und schaute sich die Wunden von Leo an. Hinweise auf den Täter gibt
es allerdings noch nicht. „Leo geht es sehr schlecht. Sein Schwanz muss wohl
noch abgenommen werden“, sagt die 48-Jährige. Ihre Befürchtung: „Es spricht
viel für einen Missbrauch. Und wer auf Tiere los geht, geht auch auf Menschen
los.“
Angelika Steges Kater war in der Nacht auf Himmelfahrt Opfer des
Tier-Schänders geworden: Das Hinterteil des Katers war aufgerissen, in einer
einstündigen Operation wurde Leos Darm wieder zusammen genäht. Durch eine
Notoperation rettete ein Tierarzt auch Tarzan das Leben: Der Kater war
bereits Anfang März mit der selben Verletzung nach Hause gekommen. „Mir
liefen die Tränen, als ich ihn gesehen habe“, sagt Besitzerin Elke
Schachtschneider.
Vom mutmaßlichen Tierschänder fehlt noch jede Spur – niemand kann sich
vorstellen, wer zu solchen Taten fähig ist.
Wolfsburg
Veröffentlicht
24.05.2004 21:18 Uhr
Quelle
Mit freundlicher Genehmigung der Wolfsburger
Allgemeinen Zeitung. Herzlichen Dank!
25. Mai
2004
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