Eine Tiermedizinstudentin berichtet...

 

 

....von einem Vorfall, der sich Anfang der 90er Jahre an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Gießen ereignet hat.

 

Eine mittelgroße Hündin wurde mit unspezifischen Symptomen, wie gestörtem Allgemeinbefinden und Fressunlust vom Tierhalter vorgestellt.

Die anschließende Röntgenaufnahme zeigte einen ca. 12 cm langen Gegenstand in ihrer Bauchhöhle. Dieser entpuppte sich bei der nachfolgenden Operation als Vibrator.

Der Mastdarm wies eine Verletzung auf.

 

Offensichtlich hatte jemand mit dem Vibrator die Wand des Mastdarms durchstoßen, hatte dann das Gerät aus der Hand verloren, so dass es in der Bauchhöhle der Hündin landete.

 

Der Besitzer gab an, die Hündin sei ihm entlaufen und sei nach einigen Tagen wieder aufgetaucht. Da diese Behauptung nicht widerlegt werden konnte, verliefen tierschutzrechtliche Ermittlungen im Sande.

 

Die Hündin erholte sich gut von der Operation.

 

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