|
Zur Neubewertung der Sodomie als artübergreifender sexueller Missbrauch* Veröffentlichung des Beitrags in
Theoretical Criminology, 1997, Vol. 1, Nr. 3, S. 317 – 340 (und Reprint
durch ASAIRS mit Genehmigung des Autors, Piers Beirne) PIERS BEIRNE ist Professor für
Kriminologie an der University of Southern Maine und Herausgeber der
Zeitschrift Theoretical Criminology. Seine jüngsten Bücher umfassen Inventing
Criminology (1993) und Criminology (1999, 3. Aufl. in Kürze
erscheinend, mit Jim Messerschmidt). Zusammenfassung Dieser
Aufsatz präsentiert eine Sichtweise der Sodomie, die sich radikal sowohl von
der christlich-jüdischen Tradition als auch von der pseudo-liberale Toleranz
- wie sie heute modern ist - unterscheidet. Ich behaupte, dass Sodomie als artübergreifender
sexueller Missbrauch gesehen werden sollte, und zwar aufgrund der
Parallelen zwischen dem tierlichen Missbrauch einerseits und dem Missbrauch
von Frauen und - in gewissem Grad- auch dem von Säuglingen und Kindern
andererseits. Darüberhinaus 1. sexuelle
Interaktionen zwischen Mensch und Tier fast immer mit Zwang einhergehen; 2. solche
Praktiken oftmals Schmerzen und sogar den Tod des Tieres verursachen; und 3. Tiere
weder ihre Zustimmung in einer problemlos verständlichen Form mitteilen noch
sich sprachlich zum Missbrauch äußern können. Dieser Aufsatz gliedert den
artübergreifenden sexuellen Missbrauch verschiedenen Erscheinungsformen
entsprechend in sexuelle Fixierung, Verdinglichung und Vermarktung, sexuelle Experimente von
Jugendlichen und schwere Gewaltdelikte. Reprint und Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Autors Piers
Beirne. *Anmerk.
d. Übers.: interspecies sexual assault; auch: artübergreifende sexuelle
Nötigung/Vergewaltigung Übersetzung:
Gabriele Frey Zum
Volltext in englischer Sprache >>> 25.06.04 |