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Sodomie – die mißbräuchliche Liebe zum Tier
Nicht nur die Hündin,
sondern gerade auch der Rüde sind heutzutage einer Vielzahl von sodomitischen Praktiken ausgesetzt. VTL
Projektleiterin Gabriele Frey sprach mit der langjährigen Hunde-Expertin Helga Fleig* über das Thema. Seit den letzten
Jahren sehen wir uns mit der neuartigen Entwicklung einer durch das Internet
organisierten „sodomitischen Szene“
konfrontiert... ... die Sodomie ist ja seit
Jahrtausenden bekannt. Das Internet macht nun leider diese Sexualpraktik
weltweit öffentlich und ermöglicht so natürlich bislang unbekannte
Entwicklungen. In diesem
Zusammenhang werden auch Stimmen laut, welche die künstliche Besamung von
Hündinnen zu Zuchtzwecken und manuell assistierte Verpaarungen grundsätzlich
mit sodomitischen oralen/manuellen Masturbationen auf eine Stufe stellen. Mit der künstlichen Besamung von
Säugetieren, hier als Beispiel der Hündin, hat sie keinerlei Verbindung! Die
sachlichen Ausführungen in dem für Züchter international so wichtigen
Fachbuch meines verstorbenen Mannes, Dr. Dieter Fleig, zum Thema der
künstlichen Besamung zeigen unsere Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den
Universitäten Wien und Utrecht. Professor Hendrikse, der zu seiner Amtszeit
der wohl bekannteste Spezialist auf diesem Gebiet war, ließ uns an seinem
Wissen partizipieren. Die Erkenntnisse, die in „Die Technik der Hundezucht“
dargelegt werden, belegen eindeutig, daß die künstliche Besamung NUR in die
Hand des ausgewiesenen Spezialisten, wie einen Tierarzt, gehört. Innerhalb der
„sodomitischen Szene“ werden die am Hund vollzogenen Praktiken auch im Licht
der gegenseitigen, erfüllenden und einvernehmlichen Triebbefriedigung von
Mensch und Hund dargestellt. Diese Darstellung kann doch nur
als Schutzbehauptung angesehen werden. Die Vermenschlichung unseres engsten
vierbeinigen Freundes und Helfers wird in solchen Praktiken auf die Spitze
getrieben! Oft wird von der Orgasmusfähigkeit der Hündin,
ihrem „Spaß“ bei der manuellen Stimulation bzw. genitalen Penetration gesprochen... ... In mehr als 40 Jahren
Hundezucht – nicht Vermehrung – haben wir die Erfahrungen gesammelt, daß beim
Hund keinerlei vergleichbare „menschliche“ Empfindungen bei der Assistenz zur
künstlichen Besamung auffällig wurden – weder bei der Gewinnung des Samens
beim Rüden noch bei dessen Übertragung in die Hündin. ...trifft dies
ebenfalls auf den normalen Deckakt zu? Auch bei normalen Deckakten ist
keine dem menschlichen Orgasmus vergleichbare Regung wahrnehmbar. Das sich
Schütteln und Toben nach einem natürlichen Deckakt oder auch der künstlichen
Besamung wurde über die Jahrzehnte nur bei ganz wenigen, sehr
temperamentvollen Hündinnen beobachtet, die sich ungern halten ließen. Wir
konnten jedoch feststellen, dass je geringer die manchmal aus Vorsicht
geleistete Hilfe war, desto emotionsloser gingen die Deckakte vonstatten. Teilweise
beschreiben Sodomiten ihre sexuellen Handlungen als den natürlichen Ausdruck
einer innigen und vom Hund gewollten
geschlechtlichen Liebesbeziehung. Eine solche Interpretation halte
ich für völlig abwegig! Sexuelle Handlungen an Tieren sind gewiß kein
Ausdruck einer vom Hund gewollten Liebesbeziehung, sondern sind als „Ersatzbefriedung“
sexuell gestörter Menschen anzusehen. Auch im Bereich der Sexualität und
ihren Praktiken kann man immer wieder feststellen: Der Mensch ist das am
leichtesten manipulierbare, eigensüchtigste, heuchlerischste, unehrlichste
und brutalste Wesen der Gattung Säugetiere. Kein Tier vergewaltigt, raubt und
tötet wie er, von anderen Perversionen ganz zu schweigen. Das heutige
Tierschutzgesetz erlaubt sexuelle Handlungen mit Tieren, vorausgesetzt dem Tier
werden keine erheblichen Schmerzen oder Leiden zugefügt. Sind Sie mit der
derzeitigen Regelung einverstanden? Unser Tierschutzgesetz ist
leider ebenso unvollkommen wie tausende anderer Entscheidungen politisch
verantwortlicher Menschen seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Sodomie –
wie auch die Pornographie in all ihren Facetten - kann nur durch Aufklärung in ihre Schranken gewiesen werden.
Verbote sind aus meiner Erfahrung eines aufmerksam geführten Lebens kaum
hilfreich, solange sie nicht voll umsetzbar sind. Was der einzelne Mensch
tut, liegt in seiner Verantwortung für seine Mitmenschen UND für die ihm
ausgelieferten Tiere. Sollte jemand jedoch das heute nicht vorhandene Verbot
als Legitimation zum sexuellen Übergriff auf das Tier verstehen, beweist er
damit seinen Mangel an gerade diesem elementar wichtigen
Verantwortungsbewußtsein. Die einzige Berechtigung eines Verbots ist die
momentan fehlende Möglichkeit der strafrechtlichen Verfolgung durch die
Justiz, wenn eben dieser Mangel des vorgenannten Verantwortungsbewußtseins
offensichtlich ist! Neben einer Fülle
von privaten und kommerziellen tierpornographischen Websites, die das
zunehmende voyeuristische Interesse befriedigen, veröffentlichen bestimmte
Websites detaillierte Anleitungen zur Ausübung sodomitischer Handlungen. Sehen Sie hier
staatlichen Handlungsbedarf? Jegliche „Anleitung“ zur
Förderung sodomitischer Praktiken hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen.
Gerade auch die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen sollte hier klar gesehen
werden. Vielen Dank für das
Interview, Frau Fleig. *HELGA FLEIG, Stifterin und 1. Vorsitzende der
Kynos Stiftung, gründete 1980 den renommierten Kynos Verlag. Gemeinsam mit
ihrem inzwischen verstorbenen Mann, Dr. Dieter Fleig, beriet sie u.a. das Thüringer
Innenministerium zur Gefahrenhunde-Rasseliste im Jahre 2000. Abgesehen von
ihrer umfangreichen Beratertätigkeit engagiert sich Helga Fleig täglich in
ihrer „Problemsprechstunde für Hundehalter“ für das Wohl „unseres engsten
vierbeinigen Freundes“. Internet: http://www.kynos-stiftung.de/ eMail: info@kynos-stiftung.de 3. Mai
2004 |