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Januar
2005
Asylantinnen zu Tiersex gezwungen
Lelystad (Holland). Hier begann
am 10. Januar 2005 der zweitägige Prozess gegen die Beschuldigten. Sie werden
verdächtigt, drei afrikanische Immigrantinnen in Belgien gekidnappt, nach
Holland (Kraggenburg) verschleppt und dort vor laufender Kamera vergewaltigt
und zum Sex mit zwei Rottweilern gezwungen zu haben. Die geglückte Flucht eines der
Opfer aus der Scheue des Bauernhofs vereitelte die bereits beschlossenen
Mordpläne. Laut Staatsanwaltschaft sollten die Frauen für ein „Snuff-Video“
eine Woche später bestialisch ermordet werden. Allein Expatica.com
informierte die Leser mit sieben Berichten über die Geschehnisse, die bereits
im Juli 2004 in Holland und Belgien öffentliches Aufsehen erregten. Aktueller Link Doch deutsches Interesse an
diesen Verbrechen in unserem Nachbarland scheint offenbar nicht zu bestehen.
Warum nicht? Schließlich kennt der Markt für Gewalt- und
Tierpornographie keine nationalen
Grenzen. Das yoyeuristische Verlangen
auch deutscher Kunden wird durch derartige Produktionen befriedigt. Die nationale Gesetzgebung
verbietet zwar im Paragraph 184 a Strafgesetzbuch die Verbreitung, doch der Konsum und
der Besitz ist straffrei. Ohnehin dürfte längst bekannt sein, dass die
deutsche Gesetzgebung durch die frei zugänglichen tierpornographischen
Inhalte längst unterminiert wurde. Im Januar 2005 zeigt die Suchmaschine
Google nach Eingabe des Begriffs „Tiersex“ 351.000 Treffer, „Hundesex“ 46.000
Treffer. Können angesichts der heutigen
Situation derartig abscheuliche Gewaltakte gegen Frauen, die auch zum Sex mit Hunden gezwungen
wurden, wirklich überraschen? Tiersex ( kurz: T6) ist in fast ganz Europa legal.
Tierpornographie ist längst Teil des allgemeinen Pornographieangebot, das im
und über das Internet „Kasse macht“. „Es ist bloß Neugier“, sagen die
meisten, die auf den Besitz von Tierpornos angesprochen werden. Und bis auf
die Schweizer, denen seit 2002 beim
Besitz Strafe droht, sind so manche noch bemüht hinzuzufügen: „Und es ist nicht
verboten!“ Sicher, bei der Mehrzahl der Konsumenten wird es beim einmaligen
und trotzdem fragwürdigen „Erlebnis“ bleiben. Andere hingegen finden Gefallen
am „Sex der Zukunft“, mit dem einige USA Anbieter für ihre Produkte werben.
Sie stabilisieren die Nachfrage und fördern die Ausweitung des Angebots. Ob einmaliges Erlebnis oder
regelmäßiger Konsum, der „Durchschnittbürger“ wird durch die Angebote
desensiblisiert und wird sich selbst desensibiliseren. Kaum vorstellbar, dass
die nahe Zukunft uns nicht mit weiteren Verbrechen, wie die in Holland
verübten, „überraschen“ wird. |