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Dänemark im Juni 2004: Erfolgreicher Auftakt der Kampagne gegen Tiersex (Dyresex) Dänische Tierschützer sind sich einig: Ohne die Einführung eines Verbots gegen den sexuellen Missbrauch von Tieren kann der gegenwärtige Trend nicht gestoppt werden. Aktive Unterstützung erhält die
Initiatorin May-Britt Grundahl-Hansen durch die drei größtenTierschutzorganisationen des Landes: Dyrefondet
Dyrenes venner Dyrenes beskyttelse Geplant ist die Einsammlung von
100.000 Unterschriften bis zum 29. April 2005. Die Mitarbeit zahleicher
Tierfreunde ist sicher. Nicht nur Online, sondern
überall werden Bürger und Bürgerinnen zur Mithilfe aufgerufen.
Unterschriftenlisten werden ausgedruckt und weitergereicht. Ob im Café, am
Arbeitsplatz oder auf der Straße – jeder Ort
ist geeignet, um mit der eigenen Unterschrift eine klare Absage zu erteilen. Bis heute (Nov. 2004) haben
bereits über 37.000 dänische Staatsbürger/innen ihr NEIN zur noch legalen sexuellen
Ausbeutung der Tiere abgegeben.
Mit Spannung verfolgen wir,
Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegener Saar e.V., die Kampagne
bei unseren Nachbarn! Denn im Vergleich zur deutschen
Rechtslage ist in Dänemark nicht nur der sexuelle Übergriff selbst straffrei, sondern auch
die Produktion von Tierpornographie. Mit der erfolgreichen
Änderung der dänischen Gesetzgebung wären auch die Möglichkeiten deutscher
Konsumenten, nämlich die sexuellen
Ausbeutung der Tiere durch ihre Nachfrage nach Bildmaterialien (Videos, DVDs)
zu fördern, erheblich eingeschränkt. Fortsetzung folgt.
Geändert: 11.11.04 |