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Radio Duisburg berichtet Wegen Hausfriedensbruch hat das
Duisburger Amtsgericht heute einen 30-jährigen Rheinhauser zu zehn Monaten
Gefängnis verurteilt Im November 2009 und April 2010 war der Mann mehrfach in
einen Ponyhof am Rheinhauser Rheinufer eingedrungen und hatte sich an Pferden
vergangen. Ein Pony, das dem Triebtäter gleich zwei Mal zum Opfer
fiel, musste inzwischen abgegeben werden, da das Tier schwere
Verhaltensstörungen aufwies und nicht mehr mit Kindern arbeiten wollte. Auch
in einem Kuhstall in Mülheim hatte sich der Rheinhauser im April zu schaffen
gemacht. Bei einem früheren ähnlichen Vorfall an gleicher Stelle, hatte
anschließend ein verletzter Deck-Bulle eingeschläfert werden müssen. Der
Angeklagte ließ durch seine Verteidigerin vortragen, dass er in betrunkenem
Kopf sexuelles Verlangen nach Tieren verspüre. Mit der "Zoophilie",
so der Fachbegriff für die Störung des Angeklagten, sahen sich die meisten
Therapeuten überfordert. Wir danken Radio Duisburg für die
freundliche Genehmigung. Zur kritischen Diskussion dieser Rechtslage siehe
auch G. Frey:
Sexuelle
Handlungen mit Tieren: Die Rechtslage in Deutschland
– ein Überblick C. Maisack: Sexuelle Handlungen mit Tieren im Licht von Straf- und
Ordnungswidrigkeitenrecht In:
B. Schröder (Hg.) Verschwiegenes TierLeid –
sexueller Missbrauch an Tieren J.-D.
Ort: Sexueller Missbrauch von Tieren - Die Würde der Kreatur verpflichtet den
Staat
09.09.11 |